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Angeln

Aale, Hechte, Barsche und Maränen - die Binnenfische - der große Fischzug - 23 Seen bieten den Anglern beste Bedingungen. Fischreichtum in den Seen der "Holsteinischen Schweiz": kein Anglerlatein!

Kristallklares Wasser, ein hoher Sauerstoffgehalt und keine Schmutzwasser-Zuleitungen sorgen dafür, dass der Fischreichtum der Seen in der Holsteinischen Schweiz unter Anglern in ganz Deutschland bekannt und beliebt ist.

Für die Güte und Qualität der Binnenseen spricht auch die Tatsache, dass das Max-Planck-Institut für Limnologie in Plön seit über 100 Jahren angesiedelt ist. Hier beschäftigen sich Wissenschaftler mit der Ökologie der Binnengewässer, genauer mit Plankton - pflanzlichen und tierischen Lebewesen die im Wasser schweben.

Die Voraussetzung für die Wissenschaft schien damals nirgendwo besser zu sein, als gerade an der Seenplatte zwischen Plön, Eutin, Preetz und Lütjenburg. Die Erforschung der Gewässer und ihrer Lebewesen ist von grundsätzlicher Bedeutung für die Nahrungskette der Fische, ist mitverantwortlich für die Artenvielfalt und den Reichtum in den Gewässern.

Eine Natur zu Lande und zu Wasser im Einklang vorzufinden, das sind Glücksmomente für alle Menschen, Wissenschaftler, Fischer, Angler und Touristen gleichermaßen. Aale, Barsche, Brassen, Hechte, jede Menge Weißfisch, die seltenen Maränen gehören heute zum großen Beutezug der Fischer und Angler auf den über 200 Seen in der Holsteinischen Schweiz. Die Besonderheit im Großen Plöner See ist ein Fisch, der durch die Zisterzienser Mönche bereits im 17. Jahrhundert angesiedelt wurde, die Silber- und die Edelmaräne.

Den Anglern gehen diese seltenen Fische kaum an den Haken, dafür freuen sich die Berufsfischer um so mehr, denn der Schwarmfisch geht fast ausschließlich nur den Profifischern bei ihren Zügen ins Netz. Die Fischer fangen sie in 15 bis 20 Metern Wassertiefe, wo Maränen durchs tiefe Wasser ziehen lauert meist auch der Hecht, denn die Hechte haben Maränen zum Fressen gern.

Maränen, gehören zu einer Unterart der Salmoniden, der Lachse. Sie finden wir fast ausschließlich nur noch im Selenter- und Plöner See, teilweise noch im Ratzeburger See. Der Edelfisch zeichnet sich durch ein helles oft leicht rötliches, festes Fleisch aus.

Die Seen müssen sauber und sauerstoffreich sein, zur prächtigen Entwicklung der Maräne gehört auch eine Wassertiefe von über 40 Metern. Um den Fischbestand zu sichern, sorgen Angelvereine und Berufsfischer jährlich dafür, dass immer neuer Besatz in die Seen kommt. So um die 4 bis 5 Millionen Jungfische werden ausgesetzt, damit ist garantiert, dass nicht nur die Fischer zu ihren Rechten kommen sondern auch die Tausende von Kormoranen und natürlich die Seeadler, die nicht nur den Jungfischen das Weiterleben schwer machen.

Angelsport in der Holsteinischen Schweiz leicht gemacht: Es gibt eine recht ausführliche Angelbroschüre über alle Angelseen, über die Ausgabestellen, über Karten und Fangbedingungen. Sie erhalten diese kleine Informationsschrift bei allen Info- und Touristbüros in der Holsteinischen Schweiz.

Im Dieksee, Kellersee und Großem Trentsee haben Sie die Möglichkeit, auf die Jagd nach Aalen, Barschen, Brassen, Hechten, Schleien, Weißfischen, Zandern, Karpfen und Plötzen zu gehen. Voraussetzung hierfür ist der Besitz des Bundesfischereischeines. Einen gültigen Angelschein können Sie vor Ort erwerben. Das Team des Tourismus-Service Malente steht Ihnen ebenfalls gerne unterstützend zur Verfügung.

Angelscheine und weitere Infos gibt es hier: